Sonderwagen (SW) im Dienst des Bundesgrenzschutz
Auf Grund verschiedener Sonderlagen, wurde es bereit im Aufstellungsjahr des BGS 1951 erforderlich, den eingesetzten Beamten einen gewissen Schutz vor Beschuß mit Handfeuerwaffen zu geben. Da die deutsche Industrie auf Grund der alliierten Besatzungsstatuten, keine gepanzerten Fahrzeuge herstellen durfte, war die Führung des BGS gezwungen sich nach einer anderen Möglichkeit umzusehen. Die Amerikaner kamen dem Wusch nach einem geschützten Fahrzeug nach und verkauften dem BGS 80 Fahrzeuge des Typ M 8 Greyhound, der Firma Ford. Diese Fahrzeuge waren Restbestände der US-Army aus dem 2. Weltkrieg. Im Gegensatz zur B-Gendarmerie der Österreicher, die die Fahrzeuge mit aller Bewaffnug bekamen, bekam der BGS diese nur ohne Waffen.
Quelle: Foto Archiv TM, Sonderwagen 1